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Österreichischer Erbfolgekrieg

 

Siebenjähriger Krieg 1756-1763

 

Schlacht bei Leuthen 1757

 

Amerikanische Revolution 1775-1783

 

Französische Revolutionskriege

 

Napoleon I. Kaisergarde  Waterloo 1815

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Neuheit

Februar 2012

Neuheiten Vollplastische Zinnfiguren

Historischer Hintergrund

  1.  Österreichischer Erbfolgekrieg (inkl. Schlesische Kriege) 1740-1748

 

Preußen, Frankreich und Bayern kämpften um österreichische Territorien nach dem Tod von Kaiser Karl VI.
Die "Pragmatische Sanktion" brachte dessen Tochter Maria Theresia in Wien an die Macht. In den Schlesischen Kriegen schlug der junge König Friedrich II. von Preußen zunächst die österreichischen Armeen in den Schlachten von Mollwitz 1741 und Chotusitz 1742. Nach einem desaströsen Rückzug aus Böhmen besiegte er die Österreicher bei Hohenfriedeberg 1745 wobei die Bayreuth-Dragoner in der Schlußattacke 20 Bataillone zersprengten, und Soor 1745. Am 15. Dezember schlug der preußische Feldmarschall Prinz Leopold von Anhalt-Dessau "der alte Dessauer" die mit Österreich verbündeten Sachsen, als er die verschneiten Anhöhen von Kesselsdorf erstürmen ließ. Der König bot den Frieden an.

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  2.  Siebenjähriger Krieg 1756-1763


Der Staat Preußen im europäischen Überlebenskampf. Der österreichische Kanzler Kaunitz schmiedete eine Koalition zwischen Österreich, Frankreich, Rußland, Schweden und dem Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation gegen Preußen. Mit einem Präventivschlag fiel Friedrich in Sachsen ein und schloß die sächsische Arme in der Elbschleife bei Pirna gegenüber der Festung Königstein ein. Ein Österreichisches Entsatzheer wurde am 15.Oktober 1756 bei Lobositz geschlagen. Tags darauf kapitulierte die sächsische Armee.

Im Mai 1757 schlug Friedrich die Österreicher unter hohen Verlusten bei Prag. Aber nach seiner ersten Niederlage bei Kolin am 18. Juni musste er die Belagerung von Prag aufheben und Böhmen verlassen. Unterdessen schlugen die Russen in Ostenpreußen das unterlegene Korps Lehwaldt am 30. August bei Groß-Jägersdorf, zogen sich aber später wegen eminenter Nachschubschwierigkeiten wieder zurück.
Der König zog nach Thüringen gegen die Verbündeten Truppen der Franzosen und der Reichsarmee. Als der österreichische General Hadik am 16.10. überraschend in Berlin einfiel, wurde die Hauptstadt einen Tag später durch den Reitergeneral Seydlitz entsetzt. Dieser hat-te entscheidenden Anteil am Sieg vom 5. November 1757 bei Roßbach über die mehr als doppelt so starken Verbündeten.

Nur 30 Tage später gelang Friedrich II. ein ebenso unerwarteter wie fürchterlicher Schlag gegen die Österreicher bei Leuthen (siehe ► 2.1. Schlacht bei Leuthen ), von dem diese sich das ganze nächste Jahr 1758 nicht erholen sollten.

Im Westen zwang der Herzog Prinz Ferdinand von Braunschweig mit seiner gemischten Truppe aus Hannoveranern, Engländern und Preußen die Franzsosen nach der Schlacht bei Krefeld über den Rhein zurück zugehen. Im Osten schlug Friedrich die Russen in der verlustreichen Schlacht von Zorndorf am 25. August 1758. Erneut hatte Seydlitz's Kavallerie die wechsel-volle Schlacht entschieden.
In Sachsen lancierten die österreichischen Heerführer Laudon und Daun einen erfolgreichen nächtlichen Überfall auf die preußische Armee bei Hochkirch am 14. Oktober. Die Unterschätzung des Gegners hatte Friedrich eine unhaltbare Stellung umgeben von bewaldeten Höhenzügen beziehen lassen.
Im Osten erlitt der preußische General Wedell mit seinen verfehlten Angriffen bei Kay am 23. Juli eine Niederlage. Diese leitete über zum Höhepunkt des Krieges, der katastrophalen Niederlage von Friedrich II. bei Kunersdorf am 12. August 1759 gegen die russische Armee unter Saltykow und einem österreichischen Hilfskorps. Fast 120.000 Soldaten waren an diesem glühend heißen Tag im Einsatz. Gegen die russischen Feldbefestigungen konnte die preußische Kavallerie im wald- und teichdurchzogenen Gelände nichts ausrichten und die Geschütze blieben im sandigen Boden stecken.
Der Abzug der Russen am 1. September ging als das "Mirakel des Hauses Brandenburg" in die Geschichte ein.

Auf den eisigen Höhen von Maxen nahmen die Österreicher unter Daun am 20. November 1759 auch noch das komplette preußische Korps Finck gefangen ("Finckenfang").

Nach vier Niederlagen gelang den Preußen am 15. August ein Sieg in der Schlacht bei Liegnitz. Friedrich wich einem geplanten nächtlich Angriff aus, umging und attackierte die völlig überraschten Österreicher. Er verhinderte so im letzten Moment die tödliche Vereinigung von Dauns Truppen mit 74.000 Russen, die sich nun zurückzogen.

Vor der Schlacht bei Torgau am 3. November 1760 teilte Friedrich seine Armee. Die Angriffe des Königs von Norden scheiterten. Der alte Husarengeneral Zieten erneuerte die Schlacht mit seinen nächtlichen Angriffen von Süden und führte die Wende im letzten Moment herbei.

 

Friedrich hatte noch einmal den Zugriff seiner Feinde abwenden können, aber seine personellen und materiellen Ressourcen waren völlig erschöpft und er sah sich oft in der Versuchung, dem Ganzen mit Selbstmord ein Ende zu bereiten. Im August und September1761 verschanzte er seine Armee in einem fast uneinnehmbaren Verkehrsknotenpunkt bei Bunzelwitz, worauf die uneinigen Österreicher und Russen, die sich um die Versorgung stritten, wieder abzogen.
Mit dem Tod der Zarin Elisabeth II. kam die nicht mehr erwartete Wende. Friedrich schloß separate Friedensverträge mit Schweden und Rußland. Nach der Ermordung des Nachfolgers der Zarin, Peter III., konnte er die Russen in der Schlacht bei Burkersdorf am 7. Juni 1762 gegen die Österreicher durch Geschick zur Neutralität bewegen. Nach einem erneuten Sieg bei Reichenbach am 16. August konnte er ganz Schlesien wieder einnehmen.
Sein Bruder Prinz Heinrich schlug die letzte Schlacht des Krieges gegen Truppen der Reichsarmee und Österreicher am 29.Oktober 1762. Nachdem auch die Franzosen aufgaben, willigten die Österreicher in den Frieden von Hubertusburg im Februar 1763 ein.

Frankreich wurde der Hauptverlierer des Siebenjährigen Krieges, den englische Historiker auch als einen ersten Weltkrieg bezeichnen. In Nordamerika hatten die Franzosen nach der Schlacht von Quebec am 9. September 1759 und dem Fall von Montreal fast ganz Kanada an die Briten verloren. Sie büssten durch die Niederlagen ihrer Flotte den uneingeschränkten Zugang zu ihren Kolonien ein und verloren die Seeherrschaft endgültig an die Briten. Zusammen mit den Niederlagen in Westdeutschland bei Krefeld und Minden führte das zu einer Verschuldungs- und Glaubwürdigkeitskrise des Königshauses, die geradewegs in die franzö-sische Revolution führte.

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  3.  Amerikanische Revolution (Amerikanischer Unabhängigkeitskrieg ) 1775-1783

 

Die Schlacht von Lexington war der Beginn des Krieges. George Washington wurde der erste amerikanische General im Kampf gegen die Truppen Georg III. von England. Am 4.July 1776 proklamierte Thomas Jefferson die Amerikanische Unabhängigkeitserklärung, worauf die Briten noch mehr Truppen schickten, um die Rebellion zu unterdrücken. Die Amerikaner wurden in ihrem Kampf von den Franzosen unter General Lafayette unterstützt.

Die Briten eroberten zunächst die Höhen von Bunker Hill am 17. Juni 1775, kapitulierten aber  bei Saratoga 1777 nachdem sie die Schlachten von Freeman' Farm und Bermis Heights verloren hatten. Baron von Steuben reformierte die amerikanischen Truppen im Lager von Valley Forge nach preußischem Vorbild. Die Briten kapitulierten am 19. Oktober 1781 in Yorktown nach der Belagerung durch amerikanische und französische Truppen.

 

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  4.  Beginn der Französischen Revolutionskriege

 

Das revolutionäre Frankreich erklärte am 20.04.1792 Österreich, auf dessen Seite sich sofort das verbündete Preußen stellte, den Krieg. Ein Heer unter dem Herzog von Braunschweig drang im Sommer 1792 bis in die Champagne vor. Die Kanonade von Valmy am 20.09.1792 zwischen der französischen Revolutionsarmee und den preußisch-österreichischen Verbündeten veranlasste den Rückzug des Heeres der Ersten Koalition. Der Vormarsch der Franzosen begann (und dauerte bis 1815), von Augenzeuge Goethe beschrieben in "Die Campagne in Frankreich" 1822.

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  5.  Napoleon I. Kaisergarde, Waterloo 1815


Die Garde-Grenadiere (Grognards) wurden zum Symbol des Ersten französischen Kaiserreiches schlechthin. Sie begleiteten den Kaiser auf jedem Feldzug als Elite-Eingreifreserve.

Am Nachmittag des 18. Juni 1815 eroberte Marschall Ney das Gehöft  'La Haye Sainte', den Angelpunkt des englischen Zentrums in der Schlacht bei Waterloo. Napoleon hielt die Garde zurück, da inzwischen zwei preußische Korps seine rechte Flanke attackierten, und gab damit den Erfolg des Tages aus der Hand.
Nachdem der Kaiser die Garde zu spät einsetzte, wurde sie ein einziges Mal besiegt, als eine zahlenmäßige Übermacht sie angriff und mit Artillerie aus nächster Nähe beschoss.
Napoleon musste nach Paris zurückkehren, damit die Nationalversammlung nicht hinter seinem Rücken kapitulierte. Dieser Umstand erst machte Waterloo zur großen Entscheidungsschlacht des 19. Jahrhunderts.

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Das umfangreiche Sortiment unserer Zinnfiguren erlaubt eindrucksvolle Darstellungen und Wargames von Schlachten der "Lineartaktik" im Zeitalter der Aufklärung:

 

► Österreichischer Erbfolgekrieg (inkl. Schlesische Kriege) 1740-1748

► Siebenjähriger Krieg 1756-1763

► Schlacht bei Leuthen 1757

► Amerikanische Revolution (Amerikanischer Unabhängigkeitskrieg ) 1775-1783

► Beginn der Französischen Revolutionskriege

► Napoleon I. Kaisergarde, Waterloo 1815

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Preussische Armee erstürmt den Kirchhof von Leuthen, vollplastische Zinnfiguren

Erstürmung des katholischen Kirchofes in der Schlacht bei Leuthen am 5.12.1757.

  2.1.  Schlacht bei Leuthen 1757

Friedrich hetzte mit seiner siegreichen kleinen Armee wieder zurück nach Schlesien. Doch er kam zu spät, um die Niederlage der zurückgelassenen, unterzähligen preußischen Truppen  des Herzog von Bevern vor den Toren Breslaus zu verhindern. Die Österreicher  trafen unterdessen schon Vorbereitungen für ihre Winterquartiere. Durch sein überraschendes Erscheinen gelang es dem König,  die Österreicher zum Verlassen ihres befestigten Lagers hinter der Lohe zu bewegen, um ihm entgegen zu rücken. In einem Vabanque-Spiel attackierte Friedrich die Armee des Prinzen Karl bei zweieinhalbfacher numerischer Unterlegenheit. In der Schlacht bei Leuthen gelang ihm nach geglückter Täuschung dank  überlegener  Beweglichkeit seiner Truppen und sehr günstigen Bodenverhältnissen ein völlig unerwarteter Befreiungsschlag. Die Schlacht bei Leuthen sicherte das preußische Überwintern in Schlesien und die dringend benötigte Versorgung der Armee aus dem Land.

Das Ereignis wird in unserem Buch „Der Weg nach Leuthen“ ausführlich beschrieben. Viele wenig berücksichtigte Detail werden aus neuen  Perspektiven betrachtet.

 

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zweieinhalbfacher numerischer Unterlegenheit. In der Schlacht bei Leuthen gelang ihm nach geglückter Täuschung dank  überlegener  Beweglichkeit seiner Truppen und sehr günstigen Bodenverhältnissen ein völlig unerwarteter Befreiungsschlag. Die Schlacht bei Leuthen sicherte das preußische Überwintern in Schlesien und die dringend benötigte Versorgung der Armee aus dem Land.

Das Ereignis wird in unserem ► Buch „Der Weg nach Leuthen“ ausführlich beschrieben. Viele wenig berücksichtigte Detail werden aus neuen  Perspektiven betrachtet.

 

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